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Das Gutachten zum Approbationsvorbehalt

Die Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen versteht sich als Repräsentantin der Interessen der Psychologenschaft in Deutschland. Neben der den Psychotherapeutenkammern übertragenen Interessenvertretung der Psychotherapeutenschaft durch das Approbationsgesetz sieht sich die Föderation als ergänzende freie Interessenvertretung aller Angehörigen des Berufs des Psychologen.


Die Föderation hat sich deshalb im Jahr 2006 der Frage zugewandt, welche psychologischen Tätigkeiten insbesondere im Bereich der Gesundheits- und der Klinischen Psychologie eine Approbation erfordern und welche nicht.

Die Föderation beobachtet seit Bestehen des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) zunehmend Bestrebungen in der Bundespsychotherapeutenkammer wie in den Länderkammern, die gesetzliche Definition dessen, was unter Psychotherapie im Sinne des Gesetzes zu verstehen sei, auf Tätigkeitsfelder auszudehnen, die im PsychThG nicht genannt sind. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass der Gesetzgeber aufgefordert wird, neue Normen zu setzen, die die Berufsfreiheit der Psychologen unbegründet einschränken und das PsychThG überdehnen.

Dies betrifft unter anderem gesundheitsfördernde Maßnahmen, die Begutachtung in der Rechts- und Verkehrspsychologie, schulpsychologische, rehabilitative und notfallpsychologische Arbeiten.

Ergänzend findet sich die Ausgangssituation, dass approbierte Kollegen fragwürdige Stellenbeschreibungen oder Arbeitsverträge akzeptieren müssen, die nicht ihren tatsächlichen Arbeitsaufgaben entsprechen. Somit ist eine Situation der Verunsicherung für Approbierte Psychotherapeuten entstanden, bei denen der Approbationsvorbehalt seitens des Arbeitgebers negiert wird.

Für Studienabgänger bedeuten diese Gegebenheiten eine weitere Hürde für den Berufseinstieg. Stellenausschreibungen sind zum Teil nicht korrekt und spiegeln das tatsächliche Arbeitsprofil nicht wieder.

Für alle Beteiligten besteht gegenwärtig eine Rechtsunsicherheit, die sowohl Psychologen als auch Psychotherapeuten darin behindert, sich mit ihren berechtigten Ansprüchen gegenüber Arbeitgebern und anderen Leistungsträgern klar zu positionieren und durchzusetzen.

Am meisten leidet die Gestaltung des Auftrags und die Patientenbeziehung unter dieser verwirrenden Situation, die letztlich Auswirkungen bis in die Berufsordnung hinein hat. Die Föderation hat daher als einen ersten Schritt zur Klärung der Situation gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Psychologie ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Dieses sollte klären, inwieweit ein solcher Approbationsvorbehalt in weiteren Tätigkeitsfeldern der Psychologie seitens der Kammern ausgesprochen werden kann und inwieweit das PsychThG hierzu die Grundlage geschaffen hat.


Quelle:

Kommentierung des Rechtsgutachtens zum Approbationsvorbehalt (PDF,  44 KB)
(April 2007) (Stand des Kommentars: 23.02.2008)

Kontaktdaten der Föderation

Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e. V. (BDP)
Bundesgeschäftsstelle
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin

Fon: 030 209 166 600
Fax: 030 209 166 680
E-mail an den BDP


Deutsche Gesellschaft für Psychologie e. V.
Geschäftsstelle
Postfach 42 01 43
D-48068 Münster

Fon: 02533 2811520
Fax: 02533 281144
E-mail an die DGPs


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